Über uns

Die Ortsgruppe Nordheide trifft sich regelmäßig in Buchholz. Mit dem Sportverein Blau-Weiss Buchholz e.V. besteht eine enge Zusammenarbeit, die den DAV Mitgliedern jeweils am ersten oder manchmal auch zweiten Donnerstag im Monat in der Zeit von Januar bis April und September bis Dezember einen Raum (R1) für unsere "Nordheidetreffen" zur Verfügung stellt. Der Raum R1 befindet sich im Sportzentrum, Holzweg 6, in Buchholz. Wer etwas über alpine Wanderungen und deren Planungen hören oder selbst anbieten möchte, Bildervorträge von den Touren sehen oder selbst Beiträge beisteuern will, ist hier jederzeit herzlich willkommen. Wir veranstalten neben unseren regelmäßigen "Nordheidetreffen" auch Fitness durch Tageswanderungen in der Nähe oder mehrtägige Wandertouren in den Mittelgebirgen und natürlich auch alpine Wanderwochen. Wer Kontakt mit unserer Gruppe aufnehmen möchte, wende sich bitte an Michael Kaufmann. Eine der größten Kletterhallen mit extra Boulder-Halle Niedersachsens kann neben dem Blau-Weiss Sportzentrum in Buchholz von DAV-Mitgliedern genutzt werden.

Auf die bequeme Grödner Tal Tour, aber nicht völlig anspruchslos.

 

Vermutlich kennen alle altersgemischten Alpenvereinsgruppen das Problem: Irgendwann kommen die Alten nicht mehr mit auf Tour, weil sie nicht mehr mithalten können. Das ist ein Naturgesetz! Wir haben versucht, dem etwas von seiner Schärfe zu nehmen. Während unserer Dolomitenwoche waren wir zu acht im Grödnertal. Ja, ja, stimmt natürlich: Touristenghetto! Mehr Seilbahnen als Edelweiss! Andererseits: Touristen sind wir alle, wenn wir nicht dort leben oder arbeiten. Es gibt dort eine perfekte Verkehrsinfrastruktur, sowohl in der Waagerechten als auch in der Senkrechten. Und dann die vielen Jubelblicke auf die Bergwelt, hier noch mehr als anderswo. Daher haben wir uns ein Quartier in Wolkenstein gebucht. Hüttentour geht ja schlecht mit altersschwachen Rentnern.

Angedacht war, dass die Fitten früh aufstehen und die 900 Höhenmeter aufsteigen. Zwei Stunden später wälzen sich die Altersgeschädigten aus dem Bett, genießen das opulente Frühstück und steigen dann in die Seilbahn. Oben trifft man sich dann an der Bergstation und macht eine nette Höhenwanderung. Soweit die Theorie, aber wir hatten alle ein Wochenticket (sozusagen eine Flat-Rate) für die Grödner Seilbahnen erworben. Das war nicht ganz billig. Das Geld muss durch viele Seilbahnfahrten wieder reingeholt werden. So mussten unsere fitten Bergsteiger, von der Ökonomie erzwungen, auf so manchen lustvoll verschwitzten Höhenmeter verzichten. So kommt es dann auch zu sogenannten Bierfahrten, bei denen dann oben ein Bier mit Fernsicht genossen wird. Und so ergab es sich, dass wir alle gemeinsam hinauffuhren und oben eine gemeinsame Kraxelei oder Wanderung machten. Danach konnten ganz nach Lust und Kondition Aktivitäten in Kleingruppen angehängt werden; vom 500-Meter-Klettersteig bis zum Blümchenknipsen auf der Alm. Schluss mit dem Geschwätz! Ihr wollt wissen, was wir konkret gemacht haben?

Ankunftstag: Ein längerer Spaziergang oberhalb von Wolkenstein zur Burg.

2. Tag: Einlaufen auf einer Rundwanderung über das Cirjoch zur Puezhütte und zurück durchs Langental. (Bild: Abstieg von der Puezhütte)

3. Tag: Regen! Einige fahren nach St. Ulrich ins Museum und zum Apfelstrudelessen. Andere fahren zum Bummeln nach Brixen.

4. Tag: Klettersteigschnuppern an der kleinen Cirspitze. Danach besteigen sechs von uns auch noch die große Cirspitze. Treffen im „Charlys“ unter den Cirspitzen. Rückwege je nach Kraftreserven oder Geschmack. (Bild: Klettersteig kleine Cirspitze)

5. Tag: Heute gleich in zwei Gruppen. Drei junge Hüpfer gehen vom Sellajoch die Runde Schustersteig, Plattkofel, Friedrich-August-Weg. Die rentennahen Jahrgänge und die Altrentner bewältigen mit Seilbahnhilfe die Runde Raschötz, Brogleshütte, Seceda, Wolkenstein. (Bild: Gipfelkreuz Plattkofel)

6. Tag: Heute steht eine Seiser Alm-Wanderung an. Auf dem Puflatsch, oberhalb der Hotelsiedlung Compatsch, findet dann ein variantenreiches Knödelessen statt. Im Anschluss fahren die zwei Alten mit dem Bus nach Wolkenstein, der tapfere Rest steigt vom Puflatsch über den Schnürlsteig nach St. Ulrich ab.

7. Tag: Heute ist es etwas regnerisch. Die drei Schustersteig-Helden möchten gern auch den Traumblick von der Seceda genießen. Gewünscht- getan! Auf dem Rückweg lernen wir die “Heiße Oma“ von der Pieralongia-Alm kennen, die unsere regengedämpfte Stimmung spürbar aufhellt.

Und der Sinn dieses Geschreibes?

Ich glaube wir haben für uns als Gruppe einen interessanten Versuch unternommen, wie man mit Teilnehmern sehr unterschiedlicher Leistungsfähigkeit gemeinsam die Berge genießen kann. Ob wir so etwas wiederholen, hängt auch davon ab, wie zufrieden die einzelnen Mitreisenden mit dieser Woche waren. Voraussetzungen für solche Unternehmungen sind meines Erachtens ein Standquartier, eine gute touristische Infrastruktur und ein breit gefächertes Angebot an Touren unterschiedlicher Anforderungen.

  Wolfram Seyfarth

Auf dem Weg zur Cirspitze
Neue Bildunterschrift
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Ansprechpartner

Leiter
Michael Kaufmann

Stellvertreter
Antje Bauersfeld
Auf Tour mit der Ortsgruppe Nordheide auf dem Stubaier Höhenweg. Ein Bericht und Fotos von Wanderleiter K.-Michael Kaufmann.
Alle Angaben auf dieser Seite sind mit Sorgfalt von der Gruppenleitung erarbeitet und erfolgen nach bestem Wissen. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben ist ausgeschlossen. Dies betrifft auch Termine, Dauer und Verlauf von Touren oder anderen Veranstaltungen und die in diesem Zusammenhang veröffentlichten Schwierigkeitsgrade. Die hier genannten Veranstaltungen der Gruppen sind Gemeinschaftstouren in EIGENVERANTWORTUNG – keine Führungstouren. Bei allen Beiträgen auf dieser Gruppenseite ist der Verfasser für Inhalt und Beachtung urheberrechtlicher Vorschriften bei Verwendung von Zitaten und Abbildungen verantwortlich. Der Verein behält sich die Veröffentlichung und redaktionelle Überarbeitung von Beiträgen der Mitglieder vor. Im Falle eines Vorbehalts wird sich die Redaktion mit dem Verfasser in Verbindung setzen.