Wanderstrecke "Wilde 13"

Neben den bekannten Wanderwegen in der Niederelbe und Nordheide quert diese DAV –Sektion Hamburg und Niederelbe Wanderstrecke “Wilde13“ bereits seit 2013 diese in Ost – West Richtung in fünf Etappen auf vielen Waldwegen. Diese fünf Etappen lassen sich in 21-28 km Abschnitte bewandern. Die Infrastruktur ist mit Bus und Bahn oder Hotel nahezu überall vorhanden. Für eure Planung hier die Übersicht bei Wochenendterminen:

1.Etappe: Lüneburg bis Salzhausen  (26 km, ca. 6,0 h Gehzeit)  (Bus, Hotel)
2.Etappe: Salzhausen bis Buchholz   (28 km, ca. 6,5 h Gehzeit)  (Bahn, Bus, Hotel)
3.Etappe: Buchholz  bis Hollenstedt*  (25 km, ca. 6, 0h Gehzeit)  (Hotel, Taxi*)
4.Etappe: Hollenstedt* bis Horneburg  (26 km, ca. 6,0 h Gehzeit)  (Bahn, Pension)
5.Etappe: Horneburg bis Stade   (21 km, ca. 4,5 h Gehzeit) (Bahn, Hotel)
*In der Woche fährt hier auch ein Bus
 
Diese „Wilde13“ ist nicht ausgeschildert oder markiert, sondern ist nur durch diese Beschreibung und die Verwendung der verfügbaren GPX Dateien zu bewandern.

Als 2013 die Wanderstrecke von Lüneburg bis Buchholz ausgesucht wurde, orientierte man sich an der ehemaligen Eisenbahnlinie. Diese hatte den ersten Namen Kursbuchstrecke 13. Da die Wanderstrecke wild und weiter weg gestaltet wurde, taufte man sie auf den Namen „Wilde13“. Anschließend  wurde sie noch über Horneburg bis Stade weitergeführt.

Der Sinn dieser „Wilde 13“ - Strecke wird als Ausdauerwanderungen und zur Vorbereitung des Alpinen Sports in unser Sektion gesehen. Die Zielgruppe sind Tageswanderer, sowie Streckenwanderer mit Übernachtungen aus dem Rucksack, Mountainbike-Fahrer, alle Alpinisten, sowie interessierten Gäste.

Diese „Wilde13“- Strecke (ca. 126 km) kann auch hintereinander in 5 Tagen (ca. 25 km/Tag) gewandert werden. Die komplette Strecke inkl. der GPX-Files ist bei alpenvereinaktiv.com zu finden.

Anlässlich des 150-jährigen DAV Jubiläum 2019 ist die 3. Etappe der Wilden 13 als Teilstrecke in das offizielle DAV 150 Tourenbuch aufgenommen worden. Daher gibt es dafür eine extra Tour bei alpenvereinaktiv.com.

Für weitere Fragen steht Michael Kaufmann über K-Michael.Kaufmann@t-online.de zur Verfügung.

Eindrücke von der Wilden 13

1. Etappe - Lüneburg bis Salzhausen (26 km)

Der Streckenbeginn verbleibt natürlich in Lüneburg am Bahnhof und setzt sich mit dem vertrauten Weg durch die Stadt bis zum Gut Schnellenberg fort; wir wenden uns Richtung  Südgellersen zu, was wunderschöne Landschaften zu durchwandern ermöglicht. Der neue Weg führt jetzt entlang  am Hasenburger Mühlenbach  nach Heiligenthal, Deppental, über den Gellersen Klosterforst Soltau bis zum LSG Röndahl. Wer dem Pferdesport zugeneigt ist, wird sich bei dem Durchwandern der Pferdekoppel in Luhmühlen besonders an den Weiden mit den rassigen Sportpferden erfreuen. Nach dem Koppelschlenker kommt man entlang am neu gestalteten Waldbad  nach Salzhausen, wo man im Gasthaus Rüters auch gut bewirtet wird, kurz dahinter ist der Bus Bahnhof.

2. Etappe Salzhausen bis Buchholz (28 km)

Durch den LSG Garlstorfer Forst bis nach Toppenstedt; dort finden wir den bekannten Weg nach Quarrendorf wieder und wir kommen durch das Auetalfeld in Schmalenfelde heraus. Weiter geht’s zum Silberkamp; dort kann die Aue sowohl durch eine Furt als auch über eine Brücke überquert werden. Der Ort Asendorf wird nur von der östlichen Seite berührt  und gleich wieder in Richtung Jesteburg verlassen. In Jesteburg kommt man auch an einem Schwimmbad vorbei und verlässt danach den Ort über den Seevekamp noch vor der Seeve in Richtung Lüllau. „Meyers Weg“ bietet die Überquerung der Seeve und die beste Verbindung in Richtung Friedhof und Ortsteil Osterberg dort stößt man auf die Eisenbahnstrecke (ehemaliger Name KBS 13)  Lüneburg - Buchholz, die den Namen „Wilde13“ geprägt hat. Der Strecke südlich folgend wird das Ziel Bahnhof Buchholz nach insgesamt 6h Gehzeit erreicht.

3. Etappe Buchholz bis Hollenstedt (25 km)

Von der Südseite des Bahnhofs Buchholz folgen wir der Ausschilderung 1 auf dem grünen Buchenblatt bis zum Brunsberg, von da aus geht es in Richtung Neddernhof, am Schmokbach mit den besonderen Kulturstätten zur Tag- und Nachtgleiche. Anschließend hinter dem Ort treffen wir auf die Este und folgen hier den besonders schönen Este Wanderweg (ausgeschildert) über Bötersheim (Kunstschmiede) bis Hollenstedt. Die Einkehr wird im Hollenstedter Hof (Hotel) mit sehr gelungenen Speisen belohnt.

4. Etappe Hollenstedt bis Horneburg (26 km)

Der Ort Hollenstedt wird wieder der Este folgend verlassen und es wird dem bereits bekannten Este Wanderweg gefolgt. In Moisburg konnten wir an der Schleuse die Wärterin beobachten, wie der neue Wasserspiegel am Mühlenmuseum eingestellt wurde. Wer Zeit einplant kann den Besuch des Museums wahrnehmen. Der nächste Ort Heimbruch ist die letzte Ansiedlung an der Este, die wir danach dann verlassen und uns südlich um Buxtehude am Ortsrand in Richtung Neukloster weiter wandern. Hier bestünde auch die Möglichkeit bis zum Bahnhof Buxtehude abzubiegen. Es ist aber noch genug Zeit den FriedWald Neukloster zu durchwandern, um dann weiter nach Nottensdorf und Bliedersdorf an die Aue zu kommen. Dem schönen Auetal durchschreiten wir bis zur Eisenbahnlinie und erreichen den Bahnhof Horneburg.

5. Etappe Horneburg bis Stade (21 km)

Vom Bahnhof in westlicher Richtung verlassen wir Horneburg im Zickzack-Kurs durch den Wald, erreichen dann das Feerner Moor und wandern bis zum Flughafen von Stade. Direkt an der Landebahn entlang kommen wir nach Ottenbeck, zur Riensförde Heidesiedlung und erreichen den Horstsee in Stade. Zum Bahnhof ist es kürzer als zur romantischen Altstadt mit dem Fischmarkt in Stade. Gehzeit 4,5 h. Es lohnt sich  in der Altstadt in einem Café am Schwedenspeicher die Original „Stade Torte“ zu probieren.