Die Drachentöter 2019 Alexandra und Wladimir
Die Drachentöter 2019 Alexandra und Wladimir

Klettern im Vorstieg

Wir klettern jeden Mittwoch im Vorstieg um 18.30 Uhr im DAV Kletterzentrum. Wir wollen gemeinsam unsere Technik verbessern, regelmäßig trainieren, uns gegenseitig helfen, einander vertrauen und zusammen wachsen. In unserer Freizeit machen wir auch mal Wanderausflüge. Einige von uns sind begeisterte Bergsteiger und suchen auch noch Gleichgesinnte für den ein oder anderen 4.000er. Unser Kletterabend konzentriert sich aber auf das Vorstiegsklettern. Wenn Du Dich/Ihr Euch angesprochen fühlst/fühlt, kommt gerne mittwochs in die DAV Kletterhalle oder schreibt uns eine Mail.
Wer sind wir?
Wir, das sind Wladimir Zgordin (45), Archtitekt und begeisterter Alpinist, und Alexandra Dörner (37), Betriebswirtin, Trainerin und Coach.
Wir freuen uns auf Dich/Euch!
Wladimir und Alexandra

P.S.: Unsere Kontakdaten findest du nachdem du dich eingeloggt hast.

Eindrücke aus der Kletterhalle

Herbstlicher Spaziergang auf den Brocken

Hamburg. Samstag um 6.30 Uhr starten wir auf die Autobahn Richtung Ilseburg. Wir wollen den Heinrich Heine Wanderweg ca.21km entlang der Ilse durch Wälder hoch zum Brocken gehen. Ausgestattet mit Wanderschuhen, Proviant und guter Laune starten wir um 9.40Uhr im Tal von Ilseburg in einem traumhaft farbenfrohen Laubwald entlang der Ilse unseren Marsch. Die Sonne scheint bereits und blitzt und funkelt durch die Bäume. Die Ilse ist braun von dem vielen Laub, dass bereits von den Bäumen gefallen ist. Die Luft ist klar und frisch. Es riecht nach Herbst und moderiger Waldluft, einfach toll. Doch wir passieren auch tote Waldstücke. Grau und farblos verlassen stehen vereinzelt Baumstämme, viele liegen bereits am Boden oder wurden gefällt. Ein Glück, dass uns der Weg schnell wieder in saftig grüne Tannenwälder mit verwurzeltem Lehmboden und bemooste Steine hindurch führt. Anschließend gelangen wir zum „Plattenweg“. Nach 500 Höhenmetern (Halbzeit) auf einer Felsklippe, wollen wir dann aber doch den Ausblick ins Tal genießen und frühstücken erstmal ausgiebig. Es ist windig und trocken. Als wir den Weg weiter hoch beschreiten, zieht Nebel auf. Es wird frischer und der ein oder andere Regentropfen fällt auch hinunter. Das stört aber nicht. Wir kommen schließlich an den Bahnübergang der Brockenbahn. Nun ist es nicht mehr weit. Die Sicht ist durch den Nebel stark eingeschränkt und so erschrack ich mich doll, als ich die Sendeanlage durch den Nebel kurz vor mir sah. Und da kam noch mehr zum Vorschein. Die Touristeninfo, das Hotel, das öffentliche Klo und der Gipfelstein. Unheimlich. Da es sehr windig, kalt und trüb ist, beschreiten wir relativ schnell den Abstieg. Wir wollen jedoch nicht denselben Weg zurück, sondern vorbei an den Zeterklippen durch einen Teil abgestorbenen Wald zurück zum bunten Laubwald an der Ilse. Im Tal machen wir noch ein kleines Picknick, bevor wir um 18 Uhr wieder Richtung Hamburg aufbrechen. Ein schöner Wandertag mit knapp 30 km und 980 Höhenmetern geht zu Ende. Ich freue mich auf den nächsten Ausflug mit Euch. Danke und auf bald. Bleibt gesund.

Herbstlicher Spaziergang auf den Brocken - Bildergalerie

Watzmann im Oktober

Am Anfang stand bei Andreas und mir die Idee, die Watzmannüberschreitung im Winter zu machen. Nach einiger Recherche online konnten wir dann die Rahmenbedingungen der Tour etwas besser einschätzen und haben entschieden, dieses Ziel etwas intensiver zu verfolgen.
Um die Tour, die Route und auch die damit verbundene Anstrengung besser einschätzen zu können, wollten wir die Tour erstmal im Sommer / Herbst machen. Um aufgrund der aktuellen Corona Situation etwas mehr Platz und Ruhe am Berg zu haben, wollten wir die erste Woche mitte Oktober nutzen, in der das Watzmannhaus geschlossen hat. Soweit die Theorie.
Im Berchtesgadener Land angekommen wollten wir am Samstag, den 17.10.2020 den Aufstieg aus dem Tal über die Mitterkaseralm, hoch zum Watzmannhaus und dann hinauf zum Hocheck, zur Mittelspitze und über die Südspitze zurück hinab ins Wimbachgries wagen. In Summe ca. 22km Strecke, 2400 Höhenmeter rauf und runter und je nach Verhältnissen eine Gehzeit zwischen ca. 10-15 Stunden.

Der Respekt vor der sehr langen Tour ist schon von Anfang an da gewesen, aber der aktuelle Wetterbericht und der doch schon sehr ausgiebig gefallene Schnee ließ die geplante Überschreitung doch recht schnell als zu ambitioniert erscheinen. Wir entschieden uns also am Vorabend der Tour lediglich bis zum Hocheck aufzusteigen, ggf. bis zur Mittelspitze bei guten Verhältnissen.
Am Samstag ging es dann um kurz nach 5 Uhr in der Früh los. Die ersten 800 Höhenmeter konnten wir auf einem breiten Bergweg recht flott überwinden, bis wir auf ca. 1200/1300 Metern Höhe auf den ersten Schnee trafen. 

Schnell wurde aus dem ersten bisschen Schnee mehr und schon bald befanden wir uns in komplett weisser Landschaft mit schlechter Sicht, ungespurtem Weg und eingeschneiten Markierungen. 

Anhand des GPS und der schwer zu erkennbaren Strecke konnten wir aber den Weg zum Watzmannhaus finden. Allerdings wurde der Schnee immer mehr, bis wir schließlich knapp unterhalb des Watzmannhauses bis zur Schulter im leichten Pulverschnee versanken. Das sorgte dafür, dass wir für wenige Meter Strecke doch recht lange brauchten. 

Nach kurzer Pause am Watzmannhaus hat sich die Sicht leider so extrem verschlechtert, das wir nichtmal mehr den Weg zum Hocheck ausmachen konnten. 

An dem Punkt entschieden wir, dass wir statt uns in Gefahr zu bringen lieber rechtzeitig umkehren und das als gute Trainingstour mit 1300 Höhenmetern teils im tiefen Schnee verbuchen. Mir persönlich gab es ein gutes Gefühl, als "kleine" Gruppe vernünftig und rational unsere Optionen abzuwägen und dann auch ein Umkehren nicht als Scheitern der Tour zu werten.

Der Abstieg war problemlos, allerdings überraschte uns der doch teils recht steile Abstieg, der uns im Aufstieg nicht so vor kam. Fazit: Sehr schöner Ausflug im Schnee und mit erfolgreichem Scheitern abgeschlossen. Die Tour wird nächstes Jahr auf jeden Fall nochmal angegangen!

Watzmann im Oktober - Bildergalerie

Ansprechpartner

Leiter

Wladimir Zgordin

Leiterin

Alexandra Dörner

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